Freitag, 3. Mai 2013

Arabische Esskultur

Essen und Religion sind eng miteinander verknüpft. So kommt bei den Juden nur koscheres Essen auf den Tisch, bei den Hindus ist Rindfleisch verpönt und Moslems verzehren nur Lebensmittel, die halal sind. Was aber verbirgt sich hinter dem Begriff? Das Nestlé Ernährungsstudio klärt auf. Halal - arabische Esskultur Was bedeutet halal? Halal prägt den Alltag vieler Muslime. Der Begriff stammt aus dem Arabischen und bedeutet so viel wie „erlaubt“. Was halal bzw. haram, also erlaubt oder verboten, ist, wird ganz klar im Koran beschrieben. Für Lebensmittel bedeutet das beispielsweise, dass Muslime kein Schweinefleisch verzehren dürfen. Das Fleisch anderer Tiere ist nur dann halal, wenn es geschächtet, d. h. nach dem islamischen Ritus geschlachtet, wurde. Zudem dürfen Muslime keine Lebensmittel essen, in denen Blut oder Alkohol enthalten ist. Auch Produkte, in denen Schwein verarbeitet ist, sind nicht erlaubt. Bei den Getränken ist Alkohol verboten. Welche Lebensmittel sind betroffen? Gelatine, die aus Schweinefleisch hergestellt wird, findet sich in vielen Lebensmitteln wie z. B. Gummibärchen, Crèmespeisen oder auch Frischkäse wieder. Gelatine kann aber auch aus Rind oder Fisch hergestellt werden. In islamischen Ländern wird Gelatine deshalb grundsätzlich aus Rind oder anderen erlaubten Tieren gewonnen. Aber nicht nur Gelatine aus Schweinefleisch ist für Muslime verboten, sondern streng genommen auch einige Zusatzstoffe wie z. B. Emulgatoren (Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren). Es gibt diese allerdings auch aus pflanzlicher Herkunft. Möchten Sie wissen, welche Nestlé-Produkte laut Rezeptur für eine Ernährungsweise ohne schweinefleischhaltige Zutaten oder ohne Zutaten aus tierischer Herkunft geeignet sind? Dann informieren Sie sich in unseren Produktinformationen.

Feldsalat mit Haselnuss Cranberry Dressing

Zubereitung: Backofen auf 200 Grad vorheizen (Umluftgrill). Den Kürbis schälen, in Scheiben und anschließend in „Pommes-Form“ schneiden. Mit Olivenöl und Salz vermengen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und auf der mittleren Schiene ca. 5 Min. backen, wenden und 5 Min. weiter backen. Feldsalat waschen und schleudern. Walnüsse in einer Pfanne 2 Min. anrösten und anschließend grob hacken. Die Karotte schälen und in feine Scheiben schneiden. Apfel entkernen, in Würfel schneiden. Salat mit Karotten und Apfel vermengen. Für das Dressing die Zitronenschale abreiben und Zitrone auspressen. Mit Walnussöl, Citrolive, Haselnussmus, Wasser und Ahornsirup vermengen und mit Kräutersalz, Brühe und Pfeffer abschmecken. Salat mit Dressing toppen, die noch warmen Kürbis-Pommes, Cranberries und Walnüsse darüber verteilen und mit ofenfrischem Vollkornbaguette servieren.

Vegetarische Rezepte

Hier findest Du alle vegetarischen Rezepte nach Kategorien gruppiert. Wähle zunächst eine Kategorie aus, dann werden alle entsprechenden vegetarischen Rezepte angezeigt. Auch wenn man nicht überzeugter Vegetarier ist, ist es sinnvoll, Fleisch nur in Maßen zu konsumieren. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Große Teile der Ackerbauerträge weltweit werden als Futtermittel verwendet. Für den Anbau von Soja als Futtermittel wird beispielsweise in Brasilien viel Regenwald gerodet. In Form von Futtermittelanbau und für die Tierhaltung wird für Fleischprodukte eine hohe Menge an Wasser verbraucht, was besonders in trockenen Regionen zu Problemen führt. Wer vorwiegend vegetarisch ist, leistet so indirekt einen Beitrag zum Umweltschutz und dazu, dass in Entwicklungsländern weniger Futtermittel für Europas Fleischesser angebaut werden und stattdessen mehr Grundnahrungsmittel für die Bevölkerung. Beim Einkauf von Fleisch ist Bioware zu bevorzugen, da artgerechte Tierhaltung und ökologische, regionale Futtermittelproduktion gewährleistet sind.

Sonntag, 2. September 2012